U21, Matchball gescheitert: Endet 1:1 in Schweden.  Jetzt wird Irland EM-entscheidend

U21, Matchball gescheitert: Endet 1:1 in Schweden. Jetzt wird Irland EM-entscheidend

Mit einem Erfolg hätte Nicolatos Team die Qualifikation gewonnen, aus dem Auswärtsspiel mit der Gewissheit in die Play-offs zurückgekehrt. Ein Unentschieden kommt im Comeback nach dem Gegentor zum Neunter: für die Azzurrini im Netz Rovella vom Elfmeterpunkt

von unserem Korrespondenten Alex Frosio

Zwölf Schüsse aufs Tor, mehr als die Hälfte davon waren Wahnsinnsmomente. Aber es wird nur auf einen Elfmeter gewertet. Damit nimmt Italien Helsingborg das Unentschieden weg, was zumindest Play-offs bedeutet. Er hoffte auf eine sofortige Qualifikation und versuchte es mit aller Kraft. Auch hier mündet das riesige Spielvolumen nicht in Tore. Jetzt reicht es, am kommenden Dienstag in Ascoli gegen Irland nicht zu verlieren, um den Pass für die EM zu holen. Schweden hingegen scheidet aus: Mit dem Remis ist nichts drin.

Im Nachteil

Wie man am Vorabend vermutet hatte, modelliert Nicolato Italien mit 3-5-2, mit Okoli, Lovato und Pirola als defensives Trio, Bove im rechten Mittelfeld mit Ricci und Rovella, Cambiaghi neben Pellegri im Angriff. Das neue System verursacht im Vergleich zum üblichen 4-3-3 (abweichend von 4-2-3-1 nur in Luxemburg) eine „Verzögerung“ beim guten Verständnis von Entfernungen. Der Start ist kompliziert, selbst von dem Schlag ins Gesicht, den Lovato sofort von Sarr bekommt, und von den Funken zwischen Pellegri und Vagic, wenn das Spiel unterbrochen wird. Die Azzurri kommen nicht sehr gut ins Spiel. Und bei 9 ‚ist Schweden vorne: Von der Ecke berühren sie dreimal hintereinander die gelben Trikots im Strafraum, bis Gustafssons Querschuss, den Paris hinter Plizzari korrigiert, Ersatz für den verletzten Carnesecchi. Schweden versucht, die blauen Schwierigkeiten auszunutzen. Gustafsson versucht es mit seiner rechten Fliege von außen, hoch, bei 16′, während bei 20′ Lovato, zu dem Sarr den rechten Schuh zerstört, raus muss. An seiner Stelle Viti: Debüt in der U21 für den Empoli-Verteidiger, der die linke Mitte übernimmt, mit Pirola geht es in die Mitte des Trios. Langsam steigt Italien ins Rennen ein. Cambiaghi ist der spritzigste, er bewegt sich oft nach links, wo er sich gut mit Parisi kombinieren lässt. Wir manövrieren viel außen, wenig im Gelände und schießen. Aber bei 36′ gibt es eine gleiche Chance: Ecke von Rovella, Kopf von Pirola, Blitz von Brolin, der taucht. Pirola selbst, auf 38., ist zu weich gegenüber Al Hajj, der davonläuft, Plizzari zwingt ihn, sich zu verbreitern, und schafft es dann, Janssons Schuss abzufangen. Cambiaghi hält die Azzurri aufrecht: Bei 39′ Flucht und links, Brolin verteidigt sich irgendwie. Bei 42‘ verschätzte sich der schwedische Torhüter bei Pellegris Kopfball nach Flanke von Cambiaso und rettete ihm die Latte.

Misslungenes Comeback

Die Pause ist gut für Italien, das entschlossener auf das Feld zurückkehrt. Und glich in der 13. Minute aus. Cambiaghi dient auf dem Rennen Parisi, der Holm vorgibt und springt, der ihn berührt. Der belgische Schiedsrichter Verboomen denkt zuerst über die Simulation nach und stellt dann fest, dass das Foul passiert ist. Und dann geht Rovella zur Stelle und macht keinen Fehler. Zur Spielzeit protestiert Blau: Ousou hat Pellegri bereits gewarnt, Verboomen begnadigt ihn. Nicolato befürchtet die sportliche Verfassung der Schweden, aber Italien hat mehr. Viel mehr. Laufen, Siegeswille, Intensität. Und ab der halben Stunde erarbeiten sich die Azzurri unglaublich viele Chancen. Bei 33′ tritt Cambiaghi von rechts auf Brolins Körper. Bei 36 ‚biegt Esposito, nachdem er Pellegris Platz betreten hat, in die Gegend ein, aber Brolin dehnt sich erstaunlich aus. Nochmal: Bei 41′ schnappt sich Cambiaghi Ousou und tritt, Brolin wehrt ab, Gaetano (eingesetzt für Bove) endet schwach. Bei 42‘ liegt es an Cambiaso: Return von Rechts- und Linkshänder, außerhalb des Netzes. Unmittelbar danach wurde Holm vom Platz gestellt: Direktrot wegen Reaktion auf Rovella, die ihn zurückgehalten hatte. Und Italien versucht es immer wieder. Bei 46 ‚Öffnung von Ricci für Parisi, die auf diesem Band fliegt: Brolin schließt wieder den Spiegel. Bei 48 trinkt Esposito Ousou und, raten Sie mal, der übliche Brolin pariert. Letzte Chance bei 4‘ der Erholung: Esposito on the fly im Bereich zentral. Brolin blockieren. Was für ein Alptraum, dieser Concierge.

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